Workshopangebot

Das Workshop-Programm wird mit den pädagogischen Fachkräften vor- und nachbereitet. Der Workshop ist als Anstoß zu verstehen, da traditionell und strukturell verfestigte patriarchale Strukturen nicht in wenigen Stunden aufgebrochen werden können. Veränderung braucht Zeit, Geduld und Mut. Der Workshop zeigt Alternativen und Vorbilder auf und hinterfragt Selbstverständlichkeiten. Von den Pädagog_innen sind weiterhin interkulturelle und geschlechtersensible Kompetenz gefragt.

 

Das Workshop-Programm besteht aus folgenden Schritten:

Ggf. Infogespräch in der Einrichtung bzw. persönlicher Kontakt und Vereinbarung eines Vorbereitungstreffens

Vorbereitungsgespräch im HEROES®-Büro anhand eines Fragebogens
Eigenarbeit der Pädagog_innen (Lesen der Vorbereitungsliteratur)

Zudem besteht das Vorbereitungsgespräch aus einer allgemeinen Projektvorstellung für die pädagogischen Fachkräfte. Ein inhaltliches Vorbereitungstreffen wird vereinbart, welches  in kleinen Gruppen in den Räumen von HEROES® stattfindet. Die Pädagog_innen erhalten bei Bedarf eine Einführung in das Thema, die Fragebögen werden besprochen und Fragen von Seiten der Pädagog_innen beantwortet.

 

Workshop in der Gruppe/Schulklasse
Feed-Back, Weiterberatung Weiterführung der thematischen Auseinandersetzung mit den Jugendlichen durch die Pädagog_innen.

Der Workshop findet zeitnah an die Vorbereitung statt. Je nach Wunsch kann ein Workshop 180 Minuten, 120 Minuten oder 90 Minuten dauern. Die kürzeren Einheiten können auch kombiniert und über mehrere Wochen hintereinander gebucht werden. Die pädagogischen Fachkräfte sind während dieser Zeit anwesend und nehmen nur eine Beobachterrolle ein und dürfen in die Gespräche nicht eingreifen. Die pädagogische Fachkraft wird gebeten, für eine geeignete Räumlichkeit zu sorgen, die die Arbeit im Sitzkreis ermöglicht. An diesem Tag geben ein Gruppenleiter und zwei Heroes den Schüler_innen einen Einstieg in ein schwieriges Thema. Die Rollenspiele entfalten eine besondere Dynamik und Überzeugungskraft, denn sie informieren nicht nur, sondern vermitteln Emotionen und Erlebnisse. Die Gruppe erarbeitet in Diskussionen gemeinsam Lösungsmöglichkeiten für die Szenen mit negativem Ausgang und kann dann in der positiven Version diese Möglichkeiten aktiv einbringen.

Im Anschluss wird ein Feed-Back-Fragebogen ausgeteilt, welcher zum Nachgespräch mitgebracht werden muss.

Ein Nachgespräch mit der pädagogischen Fachkraft muss spätestens 14 Tage nach dem Workshop erfolgen. Bei Interesse und Bedarf findet eine Weiterberatung mit den Pädagog_innen statt. Als Vertiefung und Weiterführung werden die Pädagog_innen gebeten, die Thematik z.B. durch einen Film in einer späteren Stunde noch einmal aufzugreifen.