HeRoes-Family-Treffen in Duisburg

Überall nur alte Fabrikbauten, die entweder leerstehen oder umfunktioniert wurden. Wer das erste mal das Ruhrgebiet besucht, kommt sich vor wie in einem riesigen Freiluftmuseum mit Artefakten aus längst vergangener Zeit, die allerdings als Zeugnisse der Industrialisierung in Deutschland gelten. So war auch unser Tagungsort mitten in einem Industriepark in Duisburg, dem Landschaftspark Duisburg-Nord. Als wir mit dem Taxi ankamen, dachten wir, dass der Fahrer sich wohl verfahren haben müsste. Eine Tagung  in alten Industriehallen?

Vom 22.01. bis 24.01. kamen die HeRoes-Teams aus ganz Deutschland zusammen, und konnten sich sehr intensiv über verschiedene Dinge austauschen und vor allem neue Kontakte knüpfen. Vertreten waren die Teams aus den Städten Berlin, Köln, Augsburg, München, Nürnberg, Schweinfurt, wir aus Offenbach und das Team aus Duisburg als Gastgeber.

Das Offenbacher Team stellt sich vor

Unter anderem wurde die Rolle der Religion im Projekt besprochen und dabei auf die Frage eingegangen, inwieweit Religion ein Thema sein soll/darf in der Arbeit mit den Jugendlichen, bei den Workshops aber auch innerhalb des HeRoes-Teams. Das Thema Religion war für viele HeRoes-Mitarbeiter ein wichtiges Thema, das auch gut und gerne das komplette Wochenende inhaltlich hätte füllen können.

Weitere intensiv diskutierte Themen waren auch die Mädchenarbeit bzw. der Mädchenbeirat und die Rolle des Berliner Teams innerhalb der HeRoes-Family.

Alles in allem war es ein informatives Wochenende, an dem nicht nur ein reger Austausch stattfinden konnte, sondern auch unter den Mitarbeitern neue Kontakte geknüpft oder bereits bestehende noch weiter intensiviert werden konnten. So stehen weitere Treffen mit den Gruppenleitern auf dem Plan, um einen stärkeren Austausch in der Arbeit mit den Jungen gewährleisten zu können und damit die Gruppenleiter voneinander lernen können.

Ein reger Austausch konnte an drei Tagen in Duisburg stattfinden