HeRoes-Schulung in Berlin

Voller Vorfreude und einer kleinen Ungewissheit, was uns erwartet, fuhren wir nach Berlin. Die HeRoes-Schulung in Berlin ist obligatorisch für alle HeRoes-Projekte bundesweit.

An zwei kurz aufeinanderfolgenden Terminen (24.06.2015 bis 26.06.2015 und 06.07.2015 bis 07.07.2015) hatten wir die Möglichkeit uns nicht nur mit dem Berliner Team auszutauschen. Vor Ort konnten wir die Teams aus Augsburg, München und Nürnberg, die alle schon etwas länger dabei sind, ebenfalls kennenlernen. Ihre Erfahrungen und vielen Tipps sind auf jeden Fall eine Bereicherung für uns gewesen.

Die intensive Schulung an den insgesamt 5 Tagen haben uns noch einmal deutlich gemacht, welch verantwortungsvolle Aufgabe auf uns wartet. Außerdem wurde uns aber auch klar, was uns von vielen anderen Projekten unterscheidet: Es findet nämlich eine Begegnung auf Augenhöhe statt, dadurch, dass die Gruppenleiter einen ähnlichen kulturellen Background haben wie die Jugendlichen und durch die Tatsache, dass HeRoes mehr ist als eine schulische Belehrung, die einem sagt, was richtig und was falsch ist.

heroes - schule
HeRoes ist mehr als Schule: HeRoes bedeutet reflektieren, hinterfragen, auf Augenhöhe begegnen und dem anderen Vertrauen.

Der Satz von Yilmaz Atmaca „Das HeRoes-Projekt kann mit den Gruppenleitern ein Erfolg werden aber auch scheitern“, blieb sicherlich in den Köpfen der Gruppenleiter Mehmet Koc und Zafer Cin hängen und machte wohl deutlich, dass sie eine wichtige Rolle im Projekt spielen. Doch dass die Kolleginen Ollga Mato und Anja Straubel, die als Projektleiterin bzw. Projektleiterin im Team sind, ebenfalls eine wichtige Position einnehmen, wurde ebenfalls betont. Denn sie wiederum ziehen mehr oder weniger im Hintergrund die Fäden und koordinieren die Arbeit der Gruppenleiter, geben Anregungen und Tipps für die Arbeit mit den Jungen und erarbeiten gemeinsam mit den Gruppenleitern Methoden und Themen für die Sitzungen.